Michael Wildenhain: Blutsbrüder

wpid-img_20150526_183717.jpgDie Oberstufen-Schüler eines Kreuzberger Gymnasiums, Hakan und Darius sind beste Freunde und, gemeinsam mit fünf anderen Klassenkameraden Antifa-AktivistInnen. In fremden Bezirken engagieren sie sich gegen Neonazis, aber was ist im eigenen Bezirk? Anders gesagt: wäre es nicht besser, “vor der eigenen Tür zu kehren“? Eigentlich haben sie genug Probleme, jedoch mit türkischen und arabischen Jugendlichen. Aber darf man sich in Deutschland gegen…

MichaelWildenhain thematisiert in seinem Buch „Blutsbrüder“ die Bedeutung von Rassismus. Können in Deutschland nur Deutsche rassistisch sein? Auch Fremdheit ist ein wichtiges Thema. So fühlen sich Darius und Hakan immer etwas fremd. In der kreuzberger Grundschule, als einziger Halbtürke und fast einziger Deutsche unter Türken, und auf dem Gymnasium unter den Akademikerkindern. Wildenhains Schreibe ist flüssig, eingängig aber nicht primitiv. Er fasst sich kurz, seine Beschreibungen sind aber nicht zu knapp. Richtig spannend ist es v.a. gegen Ende. Der #Jugendroman ist für Erwachsene ebenso geeignet. Er ist ergreifend, stimmt nachdenklich und stößt wichtige sowie interessante Gedanken, hoffentlich auch Diskussionen an.

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