Nina MacKay: Plötzlich Banshee

Das Buch Plötzlich Banshee ist ein humoriger Krimi im Fantasygenre, mit Magie, Elfen, Feen… und einer romantischen Entwicklung im Nebenhandlungsstrang. Der sehr empfehlenswerte, über 400 Seiten starke Roman ist, mit dem Erscheinungsdatum 01. September 2016, brandneu. Obwohl der Kaufpreis nicht gerade niedrig ist, habe ich ihn mir und der Newcomer-Autorin gegönnt, da mich eine kostenlose Leseprobe begeistert hat.
Die 20jährige Alana glaubt nicht an Magie, obwohl ihre aussergewöhnlichen Eigenschaften nicht zu ignorieren sind, und stellt sie sich den Tatsachen erst, als sie nicht mehr umhin kommt. Zu diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse bereits, so dass die Erkenntnis, eine Banshee zu sein, der jungen Privatdetektivin recht plötzlich erscheint. Ebenso sieht sie ein, dass ihr bester Freund und Mitbewohner sowie ihre beiden besten Freundinnen und die meisten ihrer Bekannten ebenfalls zum magischen Volk gehören.
Ein Serienmörder geht um, der magische Wesen entführt, und die Polizei ist hinter Alana her, weil sie alle Opfer kennt. Das Leben unserer Hauptprotagonistin steht also urplötzlich Kopf. Auch ist dem attraktiven Detective Shane aufgefallen, dass die junge Frau nicht nur sexy ist, sondern mehr als tollpatschig; sie scheint das Pech magisch anzuziehen. Außerdem schreit sie so seltsam. Kein Wunder, dass sie ihn los werden will. Aber der Ermittler ist heiss, und an der Aufklärung der Morde sind Alana und ihre Freunde sehr interessiert, da sie sich ebenfalls bedroht sehen.
Die Charaktere waren mir fast alle sofort sympathisch und ich konnte sie mir lebhaft vorstellen. Die magische Weltordnung habe ich als interessantes Setting empfunden, das ich recht schnell überblicken konnte, obwohl ich mich zuvor noch nie mit dieser Mythologie beschäftigt hatte. Wir Leser entdecken die Thematik mit den Augen Alanas, für die ihr magisches Wesen ganz neu ist. Im Laufe der Handlung, die überwiegend aus Alanas Perspektive geschrieben ist, rekapituliert sie immer noch mal ihr Wissen, um es mit den neueseten Erkenntnissen zu den Mordfällen überein zu bringen. Das ist mein einziger Kritikpunkt an der Story (oder der Schreibweise von Nina MacKay), denn für meinen Bedarf waren es viel zu viele Wiederholungen. Abgesehen von diesen Wiederholungen ist der Roman bis zum Ende spannend. Der Stil von MackKay gefällt mir super, ich würde sogar sagen, genauso gut wie von Sophie Kinsella. Ihr Humor ist in fast jeder Lebenslage der Charaktere present. Sie kann sogar humorig und locker schreiben und gleichzeitig eine sehr tiefe Zärtlichkeit ausdrücken. Eine weitere Besonderheit die ich bei dem neuen Stern am AutorInnenhimmel sehe, ist ein ziemlicher Trubel in ihren Werken. (Weitere Leseproben gibt es auf wattpad.) McKay beginnt mitten im Geschehen, schreibt locker, lustig, trubelig weiter und wir Lesenden entdecken Stück für Stück, um welche Thematik und Charaktere es geht.
Wenn du dir erstmal durch eine oder mehrere Leseproben von der Schriftstellerin ein Bild machen möchtest, bist du bei MacKay auf wattpad gut bedient.

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