Möller : Viva Polonia

Steffen Möller, ursprünglich aus Wuppertal, ist 1994 nach Polen ausgewandert, und hat sich dort zu einem kleinen Promi gemausert. Der zweitbekannteste Deutsche wurde er durch die TV-Serie „L wie Liebe“ und die Comedy-Show „Europa da sie lubic“ (zu Deutsch: „Europa lässt sich mögen“). Wichtiger als sein beruflicher Erfolg oder seine Prominenz ist aber seine Liebe zu Polen und den traumhaft schönen Polinnen.

Im Vorwort berichtet Möller von seiner Polonisierung, denn ursprünglich hatte er wie fast alle Westdeutschen nur wenig Interesse für Polen, sondern den Blick gen Westen gerichtet und von Italien geträumt. Doch in Polen hat er sich verliebt, je mehr er kennen gelernt hat, desto mehr schloss er Land und Leute in sein Herz.
Alles, was Möller uns über Polen mitteilen möchte, hat er Stichworten zugeordnet, die wie in einem Lexikon, von A-Z in diesem Buch zu finden sind. Unter A ist z.B. „Aberglaube“ und „Anarchie“ aufgeführt, womit er den polnischen Habitus aus seinen subjektiven Erfahrungen erläutert. Jedoch sind auch Orte, Sehenswürdigkeiten, besondere Vokabeln und historische Besonderheiten erwähnt.

Mal interessant, mal komisch, mal beides liest sich das Buch leicht und locker. Ich habe mich durch die Lektüre nicht nur gut unterhalten gefühlt, sondern auch etwas Interesse an Polen entwickelt.

Inzwischen (seit 2009) hat er noch zwei weiter Bücher über Polen geschrieben:
Viva Warszawa: Polen für Fortgeschrittene (2016) und
Expedition zu den Polen: Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express (2013)

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