Carla Blumberg : Eisprinzessin

Nicht zu glauben, dass dieser Flop aus der selben Feder wie „Paradiesvögel“ stammt. Weil mir die Komödie so gut gefallen hat, habe ich „Eisprinzessin“ an einem späteren Tag auch noch gekauft. Glücklicherweise habe ich nur 10 Cent bezahlt, so ist es relativ egal.

Carla Blumberg wollte mit der 36-jährigen Sofie vermutlich eine dieser liebenswerten Tollpatsche à la Lisa Plenske erschaffen, aber entstanden ist leider eine Kreatur – jedenfalls für mein Empfinden. Ich kann Sofie allerhöchstens kopfschüttelnd bemittleiden, aber auch das nicht lange, so dass ich die Lektüre sehr bald abgebrochen habe. Schließlich gibt es so viele gute Bücher.

Sofie bemittleidet sich ewig und drei Tage, weil ihr Freund, Bert zu einer Weltumsegelung aufgebrochen ist, weil sie irgendetwas gegen ihre Arbeit hat, weil ihre einzige und somit beste Freundin sich besser mit ihrer Mutter versteht als mit ihr, weil sie ihrer dominanten Mutter immer noch nichts entgegensetzen kann, weil ihre Mutter ständig einen neuen Freund hat…. Im Klappentext heisst es, Bert hätte Schluss gemacht, aber er schreibt ihr von jedem Zwischenstopp eine Postkarte oder eMail. Eher zu vermuten ist also, dass Sofie sich einfach gerne im Selbstmitleid suhlt, denn sie hat sich inzwischen in Anton verliebt, und da gibt es natürlich auch nur zu Jammern. Anton sitzt als Aktmodell in dem Zeichenkurs sitzt, den Sofie an an zwei Abenden der Woche besucht, und stellt sich als Bruder ihrer Kollegin heraus. Jedenfalls landet sie tatsächlich mit Anton im Bett und jammert über sein Schnarchen…

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